Von Bad Sauerbrunn nach Forchtenstein

23,6km sollen es heute werden, wir wandern von Bad Sauerbrunn zur Burg Forchtenstein.

Link zu Bergfex

Etwas spät (um 11:00) brachen wir auf und begaben uns in die Nähe eines Waldweges, den wir über einen schmalen Weg, welcher uns bergab führte.
Beherzt gingen wir bergauf, waren nach 1,2km bei der Aussichtswarte Bad Sauerbrunn – wie ließen den anderen das Vergnügen die ~100 Stufen des 2007 errichteten Trum zu erklimmen.
Wir folgten dem breiten Forstweg (Gelb) bis nach oben (Schwitz), um den rot markierten schmalen Waldweg zu folgen. Wir passierten beinahe den Gipfel des Gespitzer Riegel und wanderten in Richtung Bergkogel übers Gscheid. Umgestürtzte Bäume wurden gekonnt überwunden. Der Ausblick vom Gscheid zeigte sich in Richtung Neunkirchen als beeindruckend. Es war unglaublich still – bis auf Vogelgeszwitscher. Aus einem Gebüsch zischte im Augenwinkel etwas davon – ich denke es war ein Kitz … oder ein Fuchs? War leider nicht wirklich zu sehen.
Vorm Bergkogel gab es eine Abzweigung (Gelb) wieder runter nach Bad Sauerbrunn … natürlich nicht unser Weg.
Bergkogel, Bauernmaiß und der Krieriegel … letzer wollte es nochmals von uns wissen … wir keuchten den Anstieg hoch und schwitzten was das Zeug hielt. Oben angekommen überraschte eine Wiese, welche für ein Picknick einlud, ein anderers Mal 😉 Der Wind war recht angenehm um etwas abzukühlen.
Jetzt gings endlich bergab – zum Weißen Kreuz. Doch nochmal ging es bergauf in Richtung Rosalienstraße …. das war es dann mit Wald, wir gingen der Straße entlang ….

In Forchtenstein angekommen lächzten wir immer wieder nach der prachtvollen Aussichtun dem Farbenmeer des Herbstes … ich denke die Bilder sagen alles.

Einen wunderbaren Ausblick hat man von der Burg – hinter dem Restaurant führt eine Treppe nach oben – der Ausblick ist herrlich.

Wir waren überrascht, welche gutes Restaurant in der Burg zu finden ist – Preis/Leistung absolut in Ordnung.
Selten so ein gutes Schnitzerl verspeißt …. und erst die Griesnockerlsuppe, njam.

Abschied nehmen hieß es, uns war klar, dass wir es keinesflass vor Dunkelheit zurückschaffen, so wählten wir den möglichst kürzesten Weg auf der Straße, damit wir die Laternen im Ort nutzen können. Wobei nach Wiesen war es etwas ungut, da wir auf der Landstraße schlenderten in der Dunkelheit. Die Autos (selten aber doch) zischten nur so an uns vorbei.

Sehr schön wars 🙂

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